Köln: 21.–24.11.2019

LIEBLINGSORTE

Wo schläft, isst, trinkt und shoppt man in Köln am besten? Tipps der Redaktion.

SCHLAFEN

Kreative Köpfe in historischen Hallen: 25hours Hotel The Circle

»The Circle« ist der jüngste Zuwachs der 25hours-Familie. Wo in den 1960er-Jahren das Gerling-Quartier entstand, steigen heute junge Kreative, urbane Nomaden, Familien und Geschäftsreisende ab. Die Gestaltung des Interieurs ist von der Wirtschaftswunderzeit inspiriert. Abends trifft man sich im 8. Stock im Restaurant Neni, wo mediterrane Köstlichkeiten auf der Karte stehen. Ausklingen lässt man den Abend bei einem Cocktail in der Monkey Bar.

Im Klapperhof 22–24

T +49 (0)221 162530

Kleinod im Kloster: The Qvest

The Qvest lädt zu einer Zeitreise ein: Das neogotische Gebäude lag lange im Dornröschenschlaf, bevor es aufwendig renoviert wurde. Was die 34 Zimmer und Suiten so besonders macht, ist der feine Sinn für Stil, mit dem der historische Bau aus dem Jahr 1867 in die Gegenwart geführt wurde. Jedes der Zimmer wurden entsprechend des Raumzuschnitts speziell gestaltet und mit Klassikern der Designgeschichte eingerichtet.

Gereonskloster 12

T +49 (0)221 278 578-0

Im Herzen der Altstadt: Marsil

Wer sich im Urlaub wie ein Einheimischer fühlen will, steigt im Hotel Marsil ab. Das familiengeführte Boutique-Hotel ist in einem denkmalgeschützten Altbau im Herzen der Innenstadt untergebracht. Die Gründer benannten es nach dem Heiligen Marsilius, dem Schutzpatron Kölns. Heute gehören Fotografen, Musiker, Filmproduzenten und Künstler zu den Stammgästen.

Marsilstein 25–27

T +49 (0)221 4690960

Altstadt mit Ausblick: Hyatt Regency

Das Haus der Luxushotelkette macht deren Ruf alle Ehre. Von den 306 Zimmern und Suiten genießt man den Blick auf die Altstadt und den Kölner Dom. Den Tag beginnt man entspannt mit einem üppigen Frühstück im lichtdurchfluteten Glashaus-Restaurant. Mittags kehrt man im Hyatt-Biergarten direkt am Rheinufer ein, am Abend trifft man sich in der Hotelbar Legends.

Kennedy-Ufer 2A

T +49 (0)221 8281234

Das erste Haus am Platz: Excelsior Hotel Ernst

Die Lage des Luxushotels begeisterte schon Kaiser Wilhelm I.: Vom Fenster seiner Suite aus verfolgte er 1880 die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Kölner Doms. Knapp hundert Jahre später inspirierte der imposante Blick auch Andy Warhol zu seinem berühmten Pop-Art-Werk der Kirche. Heute schätzen Gäste noch immer die Aussicht, vor allem aber die lange Tradition des Hotels, das sich noch immer in Familienbesitz befindet.

Trankgasse 1–5

T +49 (0)221 2701

Einzigartige Architektur für Gourmets: Hotel im Wasserturm

In Europas ehemals größtem Wasserturm kann man heute übernachten: Das denkmalgeschützte Gebäude von 1872 im Zentrum der Domstadt beeindruckt nicht nur durch seine Architektur, sondern auch durch sein Interieur, für das sich die renommierte Designerin Andrée Putman verantwortlich zeigt. Ausgewählte Möbel und Kunstwerke verleihen den 88 Zimmern des Hotels ein einzigartiges Ambiente.

Kaygasse 2

T +49 (0)221 20080

Wo sich Künstler gute Nacht sagen: Hotel Chelsea

Das Hotel Chelsea erinnert nicht nur dem Namen nach an die legendäre New Yorker Künstlerabsteige. Auch in Köln geben sich seit Jahren Kuratoren und Museumsleute die Klinke in die Hand. Kunst ist im Chelsea mehr als Dekoration, sie gehört zur Philosophie der Unterkunft. Kein anderer als Martin Kippenberger gab dazu 1985 den Anstoß.

Jülicher Straße 1

T +49 (0)221 207150

ESSEN & TRINKEN

The Great Berry

Wer nicht auf Superfood verzichten kann, wird sich in diesem Deli wohlfühlen.

Limburger Straße 18

Edelgrün

Edelgrün hat das Clean-Eating-Prinzip nach Ehrenfeld gebracht. Alle Gerichte sind vegan und glutenfrei.

Venloer Straße 233

Van Dyck Espressobar

Wo früher ein Friseursalon war, servieren Baristas heute aromatischen Kaffee aus fairem und biologischem Anbau, verarbeitet in der eigenen Rösterei.

Körnerstraße 43 und Schanzenstraße 36/Gebäude 31b

Einbrand

Im Einbrand kommt nur Kaffee aus eigener Herstellung in die Tasse. Gegen den kleinen Hunger bestellt man glutenfreien Schoko-Meersalz-Kuchen, Müsli oder herzhaft belegte Brote.

Bonner Straße 38

Mashery

Angefangen hat das Team auf Street-Food-Festivals. Mittlerweile kann man seine Kichererbsen-Variationen auch im eigenen Lokal probieren.

Roonstraße 36

Hase

Ende der Neunziger wurde der Hase zum Treffpunkt der Kreativszene: Bis heute begeistert er mit erstklassigem Service und Bodenständigkeit.

Sankt-Apern-Straße 17

Maibeck

Bereits ein Jahr nach Eröffnung verlieh Michelin dem Lokal einen Stern. Auf den Teller kommt, was frisch, regional und unkompliziert ist.

Am Frankenturm 5

La Fonda

Ob Businesslunch oder Dinnerabend – wer mediterrane Gerichte schätzt, wird sich hier wohlfühlen, auch als Veganer und Vegetarier.

Gereonskloster 8

Suderman

Hier treffen Cocktails auf Eckkneipenflair: Neben Highballs und Kölsch werden auch Craft-Biere aus kleinen Brauereien serviert.

Sudermanplatz 3, facebook.com/sudermanbar

MD Bar

Eine alte Schusterwerkstatt wurde zur Künstlerbar umfunktioniert: Gäste kommen für die Ausstellungen und bleiben für die Cocktails.

Marsilstein 21–23

SHOPPING

Lesens-Werte: Walther König

Eine der wichtigsten Buchhandlungen der Welt hat ihre Wurzeln in Köln: 1969 eröffnete Walther König seine erste Filiale unweit des Doms, die bald zum inoffiziellen Treffpunkt der deutschen Kunstszene wurde. Dependancen gibt es mittlerweile auch in London, Amsterdam und Paris. Am schönsten liest es sich aber immer noch da, wo alles begann.

Ehrenstraße 4

Aufgemöbelt: Thomas Schnur

Der junge Produktdesigner Thomas Schnur entwickelt in seinem Studio minimalistische Möbel, die jede Wohnung ein bisschen schöner machen.

Roonstraße 51

Lokalperlen: Ehrenfeld Apparel

Paul Kampfmann ist es zu verdanken, dass das Viertel Ehrenfeld heute auch außerhalb Kölns bekannt ist. Seit 2009 setzt er mit Ehrenfeld Apparel auf sympathische Heimatverbundenheit, die sich selbst nicht ganz so ernst nimmt. Diese charmant-rotzige Attitüde macht Kampfmanns Hoodies, Beutel und Caps, die angesagte Streatwearbrands zitieren, zu Souvenirs für Einheimische und alle, die es werden wollen.

Venloer Straße 459

Schmucke Stücke: Rudolf Klein

Seit mehr als 30 Jahren ist der Goldschmied Rudolf Klein im Geschäft: Wer zeitlose Entwürfe und kreative Schmuckideen sucht, ist bei ihm richtig. In seinem Showroom zeigt er nicht nur seine Kreationen, er lässt sich auch von Interessierten über die Schulter schauen.

St.-Apern-Straße 4