Köln: 19.–22.11.2020

COLOGNE FINE ART & DESIGN 2019: Utopie der Form - Sonderschau mit Möbeln aus 100 Jahren Designgeschichte

Zur COLOGNE FINE ART & DESIGN vom 21. bis 24. November 2019 zeigt eine Sonderschau mit dem Titel „Utopie der Form“, welchen Einfluss das Bauhaus auf spätere Designergenerationen und – philosophien hatte. An der Grenze zwischen Design und Kunst führt sie anschaulich vor Augen, wie Reaktion und Gegenreaktion sich mit den Entwürfen und den Idealen der Bauhäusler auseinandersetzten. Dabei geht es nicht um die Dokumentation einer historischen Zeitlinie, sondern um eine kaleidoskopartige Begegnung mit dem Bauhaus als Impulsgeber. Neben Originalmöbeln von Marcel Breuer und Mies van der Rohe werden z. B. Stücke von Donald Judd, Robert Wilson, Archizoom oder Ettore Sottsass gezeigt. Die Ausstellung stellt auch die Frage: Was ist ein „Klassiker“, was ist eine „Designikone“. Fest steht: Das Erbe des Bauhauses lässt niemanden kalt! Kuratiert wird die Sonderschau von P.C. Neumann.

Die Wirkung der Ausstellung wird durch die einzigartige Sound-Installation  „BAM-A-RAMA art impression musical invention“ verstärkt, die über dem Stand schwebend jeden Besucher, der den Stand betritt, erreicht. Sie stammt aus der kreativen Werkstatt des Musikproduzenten und Komponisten Dr. Lutz Fahrenkrog-Petersen, der die Ideen des „radical design“ musikalisch aufgreift und als Klangimpression für den Besucher erlebbar macht. Die technisch anspruchsvolle Sound-Installation gilt den Organisatoren als eigenes Exponat, das zusammen mit den ausgestellten Möbeln ein vertieftes Erleben der Ausstellung ermöglicht und den 'Avantgarde' Charakter der Exponate betont. Nicht zuletzt klingt in dieser wirkungsvollen Inszenierung auch der enge Bezug des Bauhaus zwischen Gestaltung und Tonkunst an, die sich in Auftritten von Busoni, Strawinski oder Hindemith spiegelt.

So wird aus der „Utopie der Form“ eine „Utopie des Wohnens“, wie P.C. Neumann betont.

Gestalter wie Marcel Breuer oder Mies van der Rohe haben ganze Generationen nachfolgender Designer beeinflusst und in ihren Bann gezogen. In der Ausstellung auf der COLOGNE FINE ART & DESIGN stehen so unterschiedliche Entwürfe wie der radikale „Barba D’Agento“-Sessel aus verchromtem Stahl und Plastik von Paolo Pallucco und Mirelle River von 1986 steht dem üppigen „Bocca“-Sofa von 1980 (Studio 65) gegenüber. Robert Wilsons Stuhl „Kafka II“ (1987) und Donald Judds „Stuhl Nr. 1“ von 1990 begegnen Archizooms „Mies“-Sessel von 1968.

Achille und Pier Giacomo Castiglionis „Allunaggio“-Hocker (i. e. Mondlandung) von 1966 und der „Quaderna“-Tisch von Superstudio aus dem Jahr 1969 treffen auf Ettore Sottsass „Ultrafragola“-Spiegel von 1979 und den „Cactus“-Kleiderständer von Guido Drocco und Franco Mello von 1972. Das aktuellste Stück in der Ausstellung ist Natalie Engelskirchens neonbestückter „Lumen“-Stuhl von 2019, der das 100jährige Bauhaus-Jubiläum abrundet.

Am Anfang der Geschichte, die die Ausstellung „Utopie der Form“ erzählt, stehen aber der „B 3“-Sessel von Marcel Breuer aus dem Jahr 1925/1930-32 und der „Pavillon“-Sessel, den Mies van der Rohe 1929 entwarf.

Die COLOGNE FINE ART & DESIGN bringt auch in ihrem 50. Veranstaltungsjahr eine außergewöhnlich inspirierende Mischung von Kunst, Kunsthandwerk und Design in die Domstadt. Begleitend zur Messe finden auch in diesem Jahr wieder die ART LUNCHES statt. In diesem Rahmen werden P.C. Neumann und Hans J. Irrek am Samstag, 23. November 2019, um 13:30 Uhr zum Thema: "Stuhl- und Stil-Ikonen - über das Sammeln von Möbelklassikern" referieren („Young Collectors Room“, Halle 11.2).

Bildmaterial zur Sonderschau "Utopie der Form":

http://koelnmesse.onlinemedianet.de/download?guid=EC50CF8B-5EDA-BCD6-52EE-4580CD09E08C

Anmerkung für die Redaktion:
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