Köln: 19.–22.11.2020

COLOGNE FINE ART & DESIGN 2019 inspiriert!

Das inspirierende Zusammenspiel von mittelalterlicher und zeitgenössischer Kunst, von Antiquitäten und Angewandter Kunst sowie von asiatischen und außereuropäischen Artefakten ist ein Charakteristikum der COLOGNE FINE ART & DESIGN (21.11. - 24.11.). Bei der 50. Auflage sind erneut Stücke in höchster Qualität zu sehen, quer durch alle Epochen, Stile und Gattungen. Für Sammler, Entdecker und Kunstbegeisterte hier ein kleiner Vorgeschmack auf eine einzigartige Vielfalt.

Kunst des Mittelalters und Alte Kunst
Die auf Ikonen spezialisierte Brenske Gallery (München) hat ein Bildnis des Heiligen Nikolaus im Angebot, das der Schule von Syzran zugeordnet wird. Aus italo-kretischer Schule stammt eine Gottesmutter, die um 1500 auf Holz gemalt wurde.  Am Stand von Elmar Robert Medieaval Art (Köln) bezaubert eine Marienstatue mit Jesuskind, die um 1480 in den südlichen Niederlanden aus Eiche geschnitzt wurde. Die überaus lebendig wirkende Skulptur, die aus einer maasländischen Privatsammlung stammt, enthält Reste der originalen Fassung. Bei Herwig Simons Fine Arts (Brüssel) wird ein Madonnenkopf in Lebensgröße, dessen Entstehung auf das späte 18. Jahrhundert datiert ist, die Blicke auf sich ziehen. Das zarte Gesicht mit den feingeschnittenen lieblichen Zügen erscheint bemerkenswert lebensecht. Aus einer Privatsammlung stammt die marmorne Tabernakelfront aus der Renaissancezeit, die bei Floris van Wanroij (Dommelen) zu sehen ist. Hier ist auch das erstaunliche und feine Portrait eines Jungen von Wybrand Simonsz. de Geest the Elder, das auf das Jahr 1653 datiert ist.

Außereuropäische Kunst / Asiatische Kunst
Der Bereich der außereuropäischen Kunst wird durch profilierte Händler besetzt, die der COLOGNE FINE ART & DESIGN zum Teil seit vielen Jahren die Treue halten. Ein Aussteller der ersten Stunde ist Hans Martin Schmitz (Köln), der in den vergangenen 50 Jahren auf jeder Ausgabe präsent war. Der Asiatika-Händler lockt mit einer großen Auswahl an Netsuke und reizvollen Farbholzschnitten, die auch für junge Sammler erschwinglich sind. Martin Doustar (Brüssel) wartet mit einer ägyptischen Mumienmaske aus vorchristlicher Zeit auf; eine Preziose ist auch die schlanke, archaisch-reduzierte Frauenfigur, die um 1900 im nördlichen Nigeria geschnitzt wurde. Sie weckt Assoziationen an Pablo Picassos abstrahierende Skulpturen. Patrick & Ondine Mestdagh (Brüssel) ziehen Besucher in diesem Jahr mit einer kunstvoll geschnitzten hölzernen Kriegskeule aus Polynesien und einem eisernen Samurai-Helm aus der Edo-Periode in Bann. Eine Rarität ist die große Shinto-Pilger/Hängemaske am Stand der Galerie Kommoss (Berlin). Die sorgfältig geschnitzte und mit Kristallaugen versehene Maske sollte vor Dämonen schützen und wurde von Pilgern in einem portablen Schrein mit auf die Reise genommen, um sie vor Unheil zu bewahren. Da Objekte des Shinto regelmäßig verbrannt werden, um ihren Schutz und Segen freizusetzen, ist das Objekt eine absolute Seltenheit. Gottfried und Matthias Ruetz – Le Cabinet Japonias (München) bieten eine große Auswahl japanischer Farbholzschnitte aus der der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts an. Eine magische Ausstrahlung hat die mit Porzellan-Augen versehene Fetischfigur aus dem Kongo, die zu den Highlights am Stand von David Serra Fine Tribal Art (La Floresta) gehört.

Kunsthandwerk
Kollenburg Antiquaires
(Oirschot) gehören zu den Neuausstellern, die ganz besondere Preziosen offerieren. Dazu gehört unter anderem ein Reisewecker mit architektonischem Gehäuse, der um 1840 in der Werkstatt der bedeutenden englischen Uhrmacher Edward John Dent und John Roger Arnold hergestellt wurde. Das außergewöhnliche Stück stammt aus einer niederländischen Privatsammlung. Im Besitz der französischen Krone befand sich eine elegante Kommode mit kunstvollen Intarsien aus Rosen,- Palm- und Amarantholz und feuervergoldeten Beschlägen. Das kostbare Möbel ist zwischen 1766 und 1774 vom Ebenistenmeister Pierre Harry Mewesen gefertigt worden. Wer sich für frühes Porzellan interessiert, ist bei Frank Oberacker (Bad Iburg) an der richtigen Adresse. Hier gehören ein Tabakstopf mit Schmetterlingsmotiv, der um 1732 in Meissen entstanden ist, und ein Riechfläschen aus Böttgerporzellan, das auf 1715 datiert wird, zu den besonderen Kostbarkeiten. Viebahn Kunsthandel (Worpswede) trumpft mit einer „Schwanenpendule“ aus der Empirezeit auf. Die Uhr ist in den Körper eines schreitenden schwarzen Bronze-Schwans eingelassen, der sich durch außerordentlich hohe künstlerische Qualität auszeichnet. Von Zeschwitz/Weller (Düsseldorf) offerieren als Highlights ein reizendes Hundepaar, das um 1770/80 aus Fayence-Porzellan gefertigt wurde, sowie einen prachtvollen vergoldeten Herzpokal.

Antiquitäten und Design
Die Galerie Balbach (Münster), die zum ersten Mal auf der COLOGNE FINE ART & DESIGN vertreten ist, offeriert unter anderem eine originelle Biedermeier-Schreibkommode, die um 1810 in Bayern hergestellt wurde. Das mittlere Segment ist herausziehbar und kann als Stuhl genutzt werden. Eine Besonderheit ist auch der Billardtisch, der sich mittels Einlegeplatten in einen Esstisch verwandeln lässt. Dr. Tilman Roatzsch (Schnaitsee) gehört ebenso wie Thomas Schmitz-Avila (Bad Breisig) zu den langjährigen Ausstellern der COLOGNE FINE ART & DESIGN im Bereich der Möbel aus Barock und Biedermeier. Am Stand von Schmitz-Avila locken ein reich mit Intarsien versehener Spieltisch und ein prächtiger zweitüriger Breslauer Schrank von 1770. Roatzsch wartet mit einer dreiteiligen Bibliothek auf, die aus zwei gleich großen und einem kleineren Bibliotheksschrank besteht, die sich zeitweilig auf Schloss Haldenwang in Bayern befunden haben. Eine Seltenheit sind auch die podestförmigen Biedermeier-Pfeilerschränkchen mit Kirschbaum-Furnier.

meinweiss Sebastian Jacobi (Bad Ems) zeigt die „Chaise de Garde“, die ersten schichtverleimten Armlehnsessels der Möbelgeschichte. Sie kommen aus der Werkstatt des Franzosen Jean-Joseph Chapuis und stammen aus den Jahren zwischen 1802 und 1810.

Das Design des 20. Jahrhunderts bekommt bei der aktuellen Ausgabe der COLOGNE FINE ART & DESIGN ein stärkeres Gewicht. Das zeigt anlässlich des 100jährigen Bauhaus-Jubiläums auch die Sonderschau mit dem Titel „Utopie der Form“. Dabei wird der Bogen von Marcel Breuers B3-Sessel aus dem Jahr 1925/1930-32 bis zu Natalie Engelskirchens neonbestücktem Lumen-Stuhl aus 2019 gespannt. In einer weiteren, von Ulrich Fiedler, Hendrik A. Berinson und Thomas Derda kuratierten Schau, „bauhaus original“, sind Objekte, Fotografien, Graphiken und Bilder zu sehen, die original aus den Werkstätten und Ateliers des Bauhauses stammen. Alle gezeigten Stücke stehen auch zum Verkauf.

Die ED Gallery (Piacenza) wartet mit einem Aufsehen erregenden „Tube-Chair“ von Joe Colombo auf, der aus kunststoffbezogenen Plastikröhren unterschiedlicher Größe besteht. Er stammt aus einer venezianischen Privatsammlung. Bei der Guelfucci Gallery (Berlin) ist eine auffallende Konsole aus dem Jahr 1928 im Angebot, eines der ersten Möbelstücke, die mit Korkfurnier verkleidet wurden. Meinweiss-Sebastian Jacobi (Bad Ems) zeigt frühe Thonet-Kaffeehaus-Stühle von 1856. Lediglich sechs Exemplare dieser Stühle existieren weltweit noch, einer davon im MOMA in New York, ein Stuhl ist nun für die Messedauer auf der COLOGNE FINE ART & DESIGN zu sehen. Eine Rarität ist auch der für die Bar Moka in Mailand gefertigte Stuhl des Designer-Duos Asnago & Vender, der nur in geringer Stückzahl gefertigt wurde. Beim Kölner Martin Glanz liegt der Fokus auf Lampen italienischer und japanischer Designer aus den 1950er Jahren; ein Hingucker am Stand von Martin Bohn + Partner ist der Beistelltisch „Tarantula“, der 1979 nach einem Entwurf von Gerd Schulz-Pilath gefertigt wurde.

Neuaussteller Herwig Simons Fine Art (Brüssel) hat Möbel des belgischen Designers Alfred Chambon im Programm. Das von Chambon entworfene elegante Art-Déco-Ensemble umfasst einen runden Salontisch und zwei Sessel. Die Galerie Vivid (Rotterdam) legt den Schwerpunkt bei ihrem Messedebüt auf Design-Ikonen der De Stijl-Bewegung. Zu deren berühmtesten Vertretern gehört Gerrit Rietveld, der unter anderen den berühmtem Rot-Blau-Stuhl entwarf, mit dem er sich an den Gemälden Mondrians orientierte. Einen speziellen Akzent im Design-Bereich setzt Brutto Gusto Fine Arts (Berlin) mit keramischen Gefäßen und Plastiken internationaler Keramik-Künstler.

Kunst des 20. Jahrhunderts
Die Galerie Klaus Benden (Köln) ist seit Jahren Anlaufstelle für Liebhaber amerikanischer Pop-Art. Diesmal lockt er Sammler unter anderem mit dem Siebdruck auf Plexiglas „Lola Cola“ von Mel Ramos und Andy Warhols Doppelporträt des Schriftstellers Hans Christian Andersen aus dem Jahr 1987. Darüber hinaus gibt Benden mit der Sonderausstellung „Andy Warhols andere Seiten: Bücher und Portfolios der 1950er Jahre“ einen Einblick in die grafische Arbeit Warhols, die in den 50er Jahren entstand. Sechs vollständige Portfolios sind zu sehen und zu erwerben, gerade für junge Sammler mit überschaubarem Budget eine hervorragende Gelegenheit. Dierking – Galerie am Paradeplatz (Zürich) stellt das Spätwerk des 2013 verstorbenen niederländisch-deutschen Maler Peter Royen in den Mittelpunkt, dessen reliefartige monochrome Arbeiten in Weiß- und Schwarznuancen durch ihre Haptik und ihre zurückhaltende Ausstrahlung für sich einnehmen. Nicht von ungefähr gilt Royen als „Maler der Stille“. Darüber hinaus präsentiert Dierking eine größere Plastik von Otto Boll von 2019 und setzt so im Eingangsbereich der Halle 11.2 einen starken Akzent.

Neben Stammkünstlern wie Dieter Roth, Heinz Mack und Joseph Beuys offeriert die Galerie Heinz Holtmann (Köln) immer wieder junge Entdeckungen wie die Alicia Viebrock, die mit großformatiger, gestisch-intuitiver Malerei begeistert.

Die Galerie Ludorff (Düsseldorf) wartet mit einer intimen Zeichnung von Egon Schiele auf. Sie ist in den letzten Schaffensmonaten des Künstlers entstanden und zeigt seinen Neffen Anton Peschka jr., den er auf dem Blatt in einem akademisch traditionellen Stil dargestellt hat. Außerdem offeriert Ludorff einen der raren „Lichtfächer“ des Zero-Künstlers Heinz Mack.

Die Galerie Maulberger-(München), spezialisiert auf deutsches Informel, hat ein Werk von Herbert Zangs im Angebot, das direkt aus dem Nachlass des Künstlers kommt. Ein weiteres Highlight ist Fritz Winters Gemälde „Vertikal Grün“ aus dem Jahr 1953. Der Modeschöpfer Paul Poiret gehört zu den schillerndsten Figuren der Haute Couture des frühen 20. Jahrhunderts. Dr. Nöth Kunsthandel (Ansbach), bekannt für Gemälde des Impressionismus und des Expressionismus, ist der Ankauf etlicher Modeentwürfe aus dem Nachlass gelungen, die nun auf der COLOGNE FINE ART & DESIGN gezeigt werden. Poiret arbeitete mit Künstlern wie Raoul Dufy und Henri Matisse zusammen. Für Einsteiger und junge Sammler dürfte das Konvolut ebenfalls von Interesse sein, da auch günstige Blätter darunter sind. Auf Künstler der „Zero“-Bewegung und des Informel trifft man Stand der Galerie Samuelis Baumgarte (Bielefeld). Karl Otto Götz ist mit dem großformatigen Gemälde „Mare“ aus dem Jahr 1973 präsent.

Die Londoner Stern Pissaro Gallery lockt in Bereich der Klassischen Moderne  mit Werken des französischen Neo-Impressionisten Gustave Cariot und Marc Chagalls Gemälde „Libération“, das aus einer Londoner Privatsammlung stammt. In Privatbesitz war auch Christian Rohlfs` expressive“ Straßenszene mit einer Frau, Begegnung“ aus dem Jahr 1922. Die Galerie Schlichtenmaier (Grafenau) zeichnet sich durch ihr exquisites Angebot im Bereich der Nachkriegskunst aus. Das Gemälde „Mit Volute“ von Willi Baumeister gehört zur Serie der metaphysischen Landschaften. Die surreale Phantasmagorie, 1947 entstanden, bietet eine Fülle von organischen, geometrischen und zeichenhaften Formen in lebendig-überschwänglicher Farbigkeit.

Hochkarätig bestückt mit Werken der Klassischen Moderne ist wie gewohnt der Stand der Galerie von Vertes (Zürich). Museale Qualität haben etwa Alexej von Jawlenskys Gemälde „Genfer See mit blauem Berg“ aus dem Jahr 1912 und August Mackes „Stillleben mit Strauss und drei Äpfeln“. Ein Hingucker ist auch Henry Moores massive bronzene „Large Slow Form“.

Zeitgenössische Kunst
Zu den Stars am Stand der Galerie Choi & Lager (Köln) gehört die Malerin Helena Parada Kim. Mit Günther Uecker, Sigmar Polke, A.R. Penck und Markus Lüpertz versammelt die Kunsthandlung Osper (Köln) die Stars der Gegenwartskunst auf ihrem Stand. Zu den Highlights zählt ein Gemälde von Markus Lüpertz aus dem Werkkomplex „Männer ohne Frauen“, bei dem sich der Künstler mit der Durchdringung, Verflechtung und Aufsprengung von Farbe und Form, Struktur und Motiv befasst. Ebenfalls im Angebot ist Sigmar Polkes 12 Blätter umfassendes Mappenwerk „Vollmond im Widder“ aus dem Jahr 2004. Eine großformatige Arbeit von Adejoke Tukbiyele präsentiert die Galerie Sakhile&Me (Frankfurt), außerdem aktuelle Arbeiten von Ghislane Sali und Osi Audu. Die THK Gallery aus Kapstadt zeigt zeitgenössische Arbeiten von Künstlern aus Südafrika und der Demokratischen Republik Kongo, darunter Werke von Andrew Kayser, der gegensätzliche Themen in seinem Bildern mit verschiedenen Techniken darstellt.

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der COLOGNE FINE ART & DESIGN finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter
www.colognefineart.de im Bereich „News“.
Presseinformationen finden Sie unter www.colognefineart.de/Presseinformation
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